Die klischeebehaftete Vorstellung der Personen, die jeden Tag das Fitnessstudio besuchen ist mittlerweile längst überholt. Ein Fitnessstudio ist heutzutage "In" - wer es besucht ist selbstbewusst und geht mit der Zeit. Die eigentlich ursprünglichen Besucher der so genannten "Mucki-Bude" nehmen dabei eine eher untergeordnete Rolle ein. Bodybuilder gehören zwar nicht unweigerlich zur aussterbenden Rasse, dennoch fallen sie wegen der Masse an Trainierenden nicht mehr auf.
Anabolika - Die treibende Kraft
Aber welches Ziel verfolgen diese Sportler? Sie gehen zwar nicht immer zu Wettkämpfen aber erfreuen sich am Wachstum ihrer Muskeln. Mit Hilfe anstrengender Trainingseinheiten und disziplinierten Lebensgewohnheiten kontrollieren sie ihren Körper. Es ist keine Neurose oder eine ähnliche Abhängigkeit, es ist einfach nur die Leidenschaft zum Sport. Jedoch muss man typabhängig unterscheiden. Während die einen es mit reiner körperlicher Anstrengung versuchen, ergänzen andere ihre Nahrung mit Supplementen. Und auch hier gibt es zwei Individuen. Bei der wahrhaften Sucht nach ständigen Erfolgen, nutzen Extrem-Sportler gelegentlich illegale Mittel. Doping ist zwar im offiziellen Sport verboten, aber die rein privaten Bodybuilder können sich diesem Gesetz entziehen. Ungeachtet der möglichen körperlichen Schäden erfreuen sich die Betroffenen an einer gesteigerten Leistung, einem schnellen Wachstum der Muskeln und einer kontinuierlichen Kraftzunahme. Egal ob Anabolika oder Steroide - nichts ist dem "süchtigen" Sportler zu gefährlich.
Arnold Schwarzenegger setzt Zeichen
Sobald man merkt, dass man süchtig nach Erfolgen wird - süchtig nach der ständigen Weiterentwicklung, sollte man beginnen sich selbst ein wenig zurück zu nehmen. Aktive Sportler gehen den Einheiten leidenschaftlich nach, erfolgsversprechende Sportler verfolgen die Popularität mittels gewonnener Wettbewerbe - so findet jeder seine ganz eigene Form der sportlichen Betätigung. Solange dies dem Körper keinen Schaden zufügt, ist auch alles legitim. Aber bekannte Größen aus diesem Sportbereich wie beispielsweise Arnold Schwarzenegger oder Ralf Möller zeigen, dass man Bodybuilding betreiben kann, ohne dabei einem Klischee zu entsprechen.
Bodybuilder und Steroide
Und genau dieser gute Ruf sollte von jedem einzelnen Trainierenden vertreten werden. Mit dem Motto "Sport ja - Doping nein" mindert man nicht seine Weiterentwicklung, sondern profiliert sich auf gleicher Ebene mit den bekannten Vorreitern. Man hat gleiche Bedingungen und kann somit auch gleiche oder bessere Erfolge erzielen.
Auch das ursprüngliche Klischee der Bodybuilder hat sich im Lauf der Zeit verändert - und gerade diese Tatsache macht es dem Bodybuilding möglich als Profi-Sport allgemein und vor allem auch offiziell anerkannt zu werden.
